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        Zu Beginn – Früher war der Schlafraum - falls einer vorhanden war - ein wenig bedeutsamer Raum. Es war nicht mehr als ein dunkler Raum ohne Fenster, dessen einzige Funktion es war, sich gegen Wind und Kälte zu schützen.  
       

 
        Um 1250 n. Chr. bestand ein Bett aus einem hölzernen Rahmen mit einem Bretterboden oder einer geflochtenen Matte und einer Strohmatratze, ein großer Sack mit Stroh oder getrockneten Blättern.  
       

 
        Die alten Nomaden entdeckten als erste das Wasserbett: mit Wasser gefüllte Ziegenhäute. Diese primitiven Wasserbetten boten einen besseren Schlafkomfort als die Zweige am Boden. Aber gegerbte Häute haben einen unangenehmen Geruch und häufiger Probleme mit undichten Stellen. Im Laufe der Zeit entwarfen verschiedene Erfinder (u.a. Leonardo da Vinci) detaillierte Pläne für verschiedene Wasserbetten. Echt populär wurde das Wasserbett jedoch nicht. Es fehlte den Erfindern dieser Zeit an modernen Materialien und Technologien, über die wir heute verfügen.  
           

 
            Den ersten Popularitätsschub für das Wasserbett gab es im 19. Jahrhundert: Die Medizin benutzte simple Wasserbetten zur Behandlung von Patienten mit Brandwunden und zur Vorbeugung des Wundliegens bettlägeriger Patienten. 1833 hat ein gewisser Dr. Arnott ein Wasserbett konstruiert – mit Erfolg. 1854 erschienen in einer Londoner Zeitung die ersten Anzeigen für Wasserbetten.  
           

 
            In Amerika wurde 1876 das erste Patent für Wasserbetten vergeben. Immer mehr Ärzte und Krankenhäuser wurden sich bewusst, dass ein Wasserbett ausgezeichnete Unterstützung- und Komforteigenschaften aufwies. Durch die dieser Zeit eigenen Unvollkommenheit wurde ihre weltweite Verbreitung leider verhindert. Inzwischen war die Industrie vollständig mit der Entwicklung der ersten Springfedern und mit Blättern, Schafwolle sowie Rosshaar gefüllten Matratzen beschäftigt. Doch diese Entwicklungen waren keine wesentliche Verbesserung der Unterstützung und des Schlafkomforts.  
           

 
            Der echte Durchbruch des Wasserbettes war der Entdeckung des Plastiks zu verdanken.
In den sechziger Jahren wurde das Wasserbett erst richtig populär. Die Hippies begannen auf Wasser zu Schlafen, wobei sie als Vorteil nicht so sehr den verbesserten Schlafkomfort als viel eher das Sexualleben anführten. Seitdem hat das Wasserbett viele Phasen durchlaufen und sein Komfort und seine Qualität wurden dank der Entwicklung dauerhafter Materialien und moderner Technologie ansehnlich verbessert. Ursprünglich war das Wasserbett nicht mehr als ein mit Wasser gefüllter Sack: das sogenannte „Full Motion“-Wasserbett. Eine einzige Bewegung genügte und das Bett wogte unentwegt. So entstanden die wildesten Geschichten über Seekrankheit...
 
           

 
            Laufende Verbesserungen – Bei den folgenden Wasserbetten-Generationen wurden Wiederstände in die Matratze eingebaut, wodurch eine Verlangsamung der Wasserbewegung erzielt wurde.
Im Laufe der Jahre wurden verschiedene Arten von sogenannten „Wogenbremser“ entwickelt.
Die erste Generation waren vertikale Kammerstabilisatoren. T-förmige Zylinder mit einer Öffnung an beiden Seiten und der Oberseite behinderten die zu starke Bewegung des Wassers. Diese wurden am Matratzenboden angeschweißt, dadurch entstanden Zugkräfte auf die Schweißnaht, es bestand die Gefahr von Rissen und undichten Stellen.
Eine Verbesserung wurde durch die horizontale Rohrstabilisierung erzielt, diese wurde letztendlich von der horizontalen Faserstabilisierung abgelöst.
 
           

 
           

Bei der horizontalen Faserstabilisation befindet sich in der Wassermatratze eine Fasermatte in Zickzackform. Die Matratze wird zwischen diesen Faserlagen mit Wasser gefüllt. Das Wasser hat zwischen den Faserlagen vollständige Bewegungsfreiheit in der Länge, Breite und Höhe. Je größer die Wasseroberfläche, um so mehr kann sich das Wasser bei nach unten gerichtetem Druck in alle Richtungen bewegen und um so besser ist der Schlafkomfort.

 
                           
   
         
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