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Das Wort Matratze kommt von dem früh-italienischen Wort materazzo, das seinerseits auf das arabische Wort matrah (Bodenkissen) zurückgehen soll. Vorläufer heutiger Matratzen gab es schon im Altertum.

Das Bett des Odysseus war nach der Homerischen Überlieferung ein vierfüßiges Rahmenwerk, bespannt mit Riemen aus purpur-schillernder Stierhaut und bedeckt mit Fellen und Teppichen, mit leinenem Überzug und wolligem Mantel als Decke. Die Griechen hatten hölzerne Bettstellen, oft mit reich verzierten Füßen und lehnenartiger Erhöhung am Kopfende. Auf Gurten ruhten die mit Wolle oder Naturfasern gefüllten Matratzen.

Matratzen, die dem heutigen Typ nahekommen, waren zumindest in Deutschland bis in die Neuzeit purer Luxus und nur den höheren Schichten vorbehalten und bestanden meist aus Kissen. Das gemeine Volk schlief auf mit Seegras, Schilf, Stroh oder Spreu gefüllten Säcken, auf harter Unterlage. Ab Ende des 19. Jahrhunderts wurden Matratzen, die meist von Sattlern hergestellt und oft dreiteilig waren, auch bei der bürgerlichen Schicht populär. Seit dem Zweiten Weltkrieg sind die Ansprüche an Matratzen (und Lattenroste) deutlich gestiegen. Neue Füllstoffe wie Latex oder Polyurethanschaum (PUR) sind heute marktbeherrschender Standard.

 
                 
            latexmatratze    

LATEXMATRATZEN
bestehen aus Gummi mit synthetischen oder natürlichen oder gemischten Anteilen. Der Anteil des Naturlatex (auch Kautschuk, aus dem Hevea Brasiliensis-Baum) ist je nach Qualität sehr unterschiedlich und reicht von 0 % (Syntheselatex) bis zu 100 % (Naturlatex). Latexmatratzen werden durch Vulkanisation hergestellt, indem die Latexmischung in eine Stahlform gegossen und anschließend erhitzt wird. Die in die Form eingearbeiteten Heizstifte ergeben nachher die charakteristischen Löcher in der Latexmatratze: der sogenannte Stiftlatex entsteht.

VORTEILE
sehr gute Anpassungsfähigkeit an Körperkonturen und Lattenroste
absolute Geräuschfreiheit
hervorragende Punktelastizität
sehr gutes Federungsverhalten bei Liegeveränderung

 
                   
            schaummatratze    

SCHAUMMATRATZEN
galten lange als Billigware mit schlechter Haltbarkeit. Dies hat sich in den letzten Jahren durch Neuentwicklungen grundlegend geändert.
Schaumstoffmatratzen bestehen heute meist aus einem PUR-Kaltschaum/Visco-Matratzenkern. Dessen Qualitäten und Eigenschaften hängen u.a. vom Raumgewicht (RG), der Stauchhärte, der Art der Herstellung und der eingearbeiteten Profile ab.
Für eine optimale Lebensdauer und geringstmöglichen Verschleiß sollte eine Kaltschaummatratze etwa alle 1 bis 2 Monate gedreht und gewendet werden. 7-Zonen-Kaltschaummatratzen sind symmetrisch aufgebaut, man kann die Matratze nicht verkehrtherum ins Bett legen.

VORTEILE
sehr gute Anpassungsfähigkeit an Körperkonturen und Lattenroste
absolute Geräuschfreiheit
hervorragende Punktelastizität
sehr gutes Federungsverhalten bei Positionsveränderung
lange Lebensdauer (abhängig vom Raumgewicht)

 
                   
  matratze mit vertikalen röhren    

MATRATZEN MIT VERTIKALEN RÖHREN
Bis zu 200l Flüssigkeit werden pro Jahr durch die Haut verdunstet und gelangen so in die Matratze. Die vertikalen Röhren bzw. Luftkanäle leiten die abgegebene Feuchtigkeit spürbar schnell ab.
Gemeinsam bilden sie ein vertikales Röhrensystem für perfekte Luftzirkulation während des Schlafes. Die Tubes werden vollflächig in verschiedenen Härtegraden eingearbeitet, um ergonomisch perfektes Liegen zu garantieren.


VORTEILE
sehr gute Anpassungsfähigkeit an Körperkonturen und Lattenroste
druckempfindliche Körperstellen werden besser entlastet
hervorragende Punktelastizität

 
                   
  luftmatratzen     LUFTMATRATZEN
bestehen aus einer Folie, die in Kammern unterteilt ist und mit Luft gefüllt wird. Ab einer Höhe von ca. 30 cm werden Luftmatratzen auch als Luftbett bezeichnet und vertrieben. Schlecht verarbeitete Luftmatratzen bilden mit der Zeit Risse an den Schweißnähten, durch die Luft entweicht, oder im Inneren der Luftmatratze reißen die Kammern auf, wodurch sich Beulen bilden. Dieses Problem kann auch bei teureren Modellen auftreten. Modelle aus Gummi sind wesentlich robuster als Modelle aus PVC und ähnlichen Kunststoffen.
Mittlerweile gibt es „selbstaufblasende“ Luftmatratzen, bei denen eine innenliegende Federung oder ein Schaumstoffkern den Hohlkörper auseinanderdrückt, wodurch Luft durch das Ventil einströmt. Das Verschließen des Ventils bewirkt, dass das gebildete Luftpolster in der Luftmatratze bleibt.
 
                   
     

TONNENTASCHENFEDERKERNMATRATZEN
Bei Tonnentaschenfederkernmatratzen handelt es sich um eine Federmatratze, bei der die Stahlfedern in einzelne Stoffsäckchen genäht sind. Die Feder hat eine Progressive Festigkeit, da der obere und der untere Federring kleiner im Durchmesser ist, und zur Mitte hin dicker wird. Die Federn werden nur am mittleren Ring miteinander verbunden, so kann jede Feder einzeln federn. Hierbei sollte man besonders auf die Anzahl der Federn und die orthopädische Ausarbeitung achten. Beste Modelle sind mit MINI-TTF-Federn ausgerüstet, d.h. die Federn sind weit kleiner und enger gestellt (fast doppelte Federnanzahl) bis über 1000 Federn pro Matratze. Dies wirkt sich hervorragend auf die Punktelastizität und Anschmiegsamkeit der Matratze aus. Bei Matratzen mit doppeltem Federaufbau werden im oberen Bereich kleinere Federn verwendet, die auf den darunterliegenden Großen Federn Abstützung finden. So bekommt die Matratze eine tolle Federeffekt und sehr gute Punktelastizität.

Gleichzeitig ist natürlich die Qualität der Abdeckung (Materialien, die auf die Federn gelegt werden) entscheidend. In der Regel handelt es sich um Schäume. Hier gilt: je höher das Raumgewicht (RG), umso hochwertiger die Matratze. Wichtig ist aber auch die Dicke dieser Auflagen: je höher (angeboten werden ab 2 cm Plattenstärke) diese Schäume, umso luxuriöser und anschmiegsamer wird die Matratze.

 

VORTEILE
sehr Robuste Matratze
auch für schwere Personen geeignet
hervorragende Punktelastizität
sehr gutes Federungsverhalten bei Liegeveränderung

 
                   
  boxspringbett     BOXSPRINGBETT
an sich dicker als eine „normale“ Matratze (15 bis 46 cm; meist ca. 25 cm). Die Matratze liegt üblicherweise nicht auf einem Lattenrost, sondern auf einer Federkern-Untermatratze (Box-spring), d. h. einem mit Stoff bespannten, auf dem Boden aufliegenden Holzrahmen, der ebenfalls Federungselemente enthält, aber weitaus härter ist als die eigentliche Matratze. Die Matratze wird nicht nur mit einem Spannbetttuch bezogen, sondern häufig zuvor auch mit einem Mattress topper bedeckt, der – aus Schaum hergestellt – für zusätzlichen Komfort sorgen soll. Oftmals wird die Matratze auch nicht direkt auf die Untermatratze gelegt, sondern ruht auf einem Bed skirt, dessen angenähter Volant farblich zur Bettwäsche passt und die Untermatratze verdeckt.
 
                   
  gelbett     GELBETT
Das Prinzip beruht auf dem Wasserbett. Der Flüssigkeit wird ein Granulat beigemischt, so dass je nach Wunsch eine dünn- oder dickflüssige Gel-Masse entsteht. Das kompakte Polyurethan-Material kommt gänzlich ohne Weichmacher aus und härtet dennoch nicht aus.
Das Gelbett passt sich augenblicklich den Körperformen an, wodurch sich der Druck während des Liegens oder Sitzens stark vermindert. Durch die Struktur der Würfel reagiert das Gel unter Druck immer in allen Richtungen. Man spricht von einem robusten und soliden Gel. Die dreidimensionale Druckverteilung unterscheidet sich grundlegend von jedem anderen Material, das den Druck im Liegen auffangen muss, wie z.B. Schaumstoff, Federn, Pocketfedern usw. Alle diese Materialien reagieren nur in zwei Richtungen bzw. Dimensionen. Gel kann man genau wie Wasser nicht zusammendrücken.
 
                   
  lattenrost     Betten hatten früher einfache Bretter als Unterlage unter der Matratze oder dem Stroh. Dabei war die gesamte Elastizität für die erholsame Liegeposition des Schlafenden eine Funktion der Matratze.
Der LATTENROST hat sich inzwischen vor allem in Europa durchgesetzt. Konstruktiver Vorteil ist die Verteilung der Elastizitätsfunktion auf viele einzelne Leisten. In jedem Körperbereich lässt sich der Elastizitätsgrad einstellen.
Der Lattenrostes hat die Möglichkeit der individuellen Linienunterstützung gebracht. Die Leisten ermöglichen durch ihre rechtwinkelige Anordnung zur Liegelage jeweils spezielle Federverhalten in ihrem Bereich. Der starre Holzlattenrost kann aber nicht alle Besonderheiten der Körperform und des -gewichtes auffangen. Heutige High-Tech-Werkstoffe wie Glas- und Karbonfasern haben eine Weiterentwicklung ermöglicht. Moderne Bettunterfederungen besitzen eine sehr hohe Dichte von Auflagepunkten, die sich dem Körper ergonomisch flexibel anpassen und ihn so punktgenau unterstützen.
Um entspannende Sonderlagerungen zu ermöglichen, wurde aufgrund von Erfahrungen mit der Behandlung von kranken Menschen die Aufteilung des Lattenrostes in bewegliche Segmente (Rücken-, Unterschenkel-, Oberschenkelbereich) entwickelt. In den Anfangsjahren waren diese Segmente nur manuell mit Körperkraft verstellbar. Heute sind immer mehr Lattenroste mit einem oder mehreren elektromotorischen Antrieben ausgestattet.
 
                           
   
         
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